Interview mit Achilles Karrer Senior

1963 gründeten Sie die Karrer AG. Was ist heute anders?

Alles, was die Ansprüche der Kunden, die Auswahl der Steine, das Spektrum unserer Leistungen, die Grösse der Firma betrifft. Aber nichts, wenn es um den Karrer-Spirit geht ...
Der Karrer-Spirit?
Ja, damit meine ich die spezielle Art, wie wir auf Kunden eingehen, wie wir ihre Wünsche heraushören, wie wir uns immer wieder von neuem für Neues begeistern, wie ...

Bitte etwas konkreter!
Beispiel eins: trotz 35 Mitarbeitenden agieren wir mit Leib und Seele als inhabergeführtes Unternehmen. So wie vor 42 Jahren. Wir Karrers sind nach wie vor persönlich für unsere Kunden da: auf den Baustellen, in der Beratung, in der Ausstellung.

Beispiel zwei?
Wir geben uns nicht damit zufrieden, NUR Platten zu verkaufen oder NUR zu verlegen oder NUR zu beraten. Wir wollen, dass unsere Kunden alle Leistungen rund um Platten von uns in Anspruch nehmen können - aber nicht müssen.
Stiftet Ihre Vielseitigkeit nicht Verwirrung?
Das ist tatsächlich eine Gefahr. Wir hätten es uns auch einfacher machen können. Wir hätten uns auf Bäder, auf Garagen, Fassaden oder Treppen, auf Neubauten oder Umbauten spezialisieren können. Aber wir wollten unsere Kunden nicht einengen, sondern die Auswahl ausweiten ...

Im Kompetenz-Center für alle und alles?
Genau! Der neue grosszügige Ausstellungsraum in Baden-Dättwil eröffnet uns endlich die Möglichkeit, unser breites Spektrum zu einem sinnlichen Erlebnis zu machen.